5. Dezember 2012
Der Staat sollte die Zeitungen retten.
Das findet der Präsident der Akademie der Künste, Klaus Staeck. Im Interview mit der Nachrichtenagentur dapd sagte er, solange der Staat sich für den Erhalt von korrupten Banken einsetze, sollte er auch Verantwortung für Qualitätszeitungen übernehmen. Denn die seien unerlässlich für ein funktionierendes Gemeinwesen.
Nach Ansicht von Staeck ist es gut und richtig, dass der öffentlich-rechtliche Rundfunk staatlich gefördert wird. Allerdings sollte das auch für Zeitungen gelten.
Staecks Forderung bezieht sich auf Negativmeldungen aus der Zeitungsbranche in den letzten Wochen: Die Frankfurter Rundschau hat Insolvenz angemeldet. Und die Financial Times Deutschland stellt übermorgen ihre Druckausgabe ein.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)