5. Dezember 2012
Gibt es durch Attentat vom 11. September 2001 ein gemeinsames Generationengefühl der heute 30- bis 40-Jährigen?
Ja, sagen Soziologen der Universität Duisburg-Essen. Sie haben die Frage per Online-Forum untersucht. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" kritisiert in ihrem Wissenschafts-Ressort dabei das Vorgehen der Soziologen. Demnach hätten Studienteilnehmer zwar anfänglich einhellig von dem Verlust von Sicherheit und Unbeschwertheit geschrieben. Dann habe sich die Diskussion im Netz aber darum gedreht, ob die offizielle Version des Tathergangs stimmen könne. Zweifel und Verschwörungstheorien bestimmten laut "FAZ" zu dem Zeitpunkt die Foren-Einträge. Den Soziologen der Uni Duisburg-Essen ging das offenbar zu weit: Sie sperrten die Beiträge aus. Man sei nicht an der Rekonstruktion des Tathergangs interessiert, sondern am Generationengefühl. Letztendlich konnten sich die Forscher laut "FAZ" deshalb nur noch auf knapp einhundert Beiträge stützen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)