5. Dezember 2012
Die Zahl der Studenten sorgt weiter für Rekorde.
Grund sind unter anderem die doppelten Abiturjahrgänge, nachdem in vielen Bundesländern die Schulzeit an Gymnasien von neun auf acht Jahre verkürzt wurde. Das Statistische Bundesamt hat jetzt Zahlen vorgelegt, die das belegen: Demnach nahm die Zahl der Studenten von 2001 bis 2011 um mehr als ein Viertel zu - auf 2,4 Millionen. Im laufenden Wintersemester seien schätzungsweise noch einmal 100.000 weitere Studenten hinzugekommen. Das sind so viele wie nie.
Als weiteren Grund sehen die Statistiker auch einen Trend zur Höherqualifizierung, weil immer mehr Kinder nach der Grundschule aufs Gymnasium wechseln. Deswegen können trotz der sinkenden Kinderzahl auch immer mehr studieren. Hinzu kommen die, die an anderen allgemeinbildenden oder beruflichen Schule einen Abschluss gemacht haben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)