6. Dezember 2012
Tanzen, Basteln und Erschrecken.
All das gehört jetzt zum immateriellen Weltkulturerbe. Vertreter aus 24 Unesco-Mitglieds-Staaten haben beschlossen, unter anderem den volkstümlichen Tanz Fest-noz aus der Bretagne aufzunehmen, außerdem die Strohhut-Webkunst aus Ecuador und das Schemenlaufen aus Österreich. Letzteres ist ein Fastnachts-Umzug mit langer Tradition, bei dem die Schemen, also Gespenster, vielfältige Masken tragen.
Nominiert waren 36 Traditionen und Bräuche. Die Beratungen, wie viele davon es in die Liste schaffen, sind noch nicht abgeschlossen.
Beim immateriellen Kulturerbe geht es um gelebte Traditionen wie Tanz, Musik oder Handwerkskunst. Rund 150 Staaten haben das Abkommen zum Erhalt des immateriellen Kulturerbes unterschrieben. Deutschland will im kommenden Jahr beitreten.
Eine Liste der Neuzugänge:
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)