6. Dezember 2012
Was Teilnehmer wissenschaftlicher Experimente alles über sich ergehen lassen müssen!
Forscher der Universität Bristol haben ihren Probanden heimlich Essen geklaut. Wie die Wissenschaftler im Fachjournal "PLoS ONE" berichten, setzten sie die Teilnehmer vor kleine oder große Portionen Suppe. Während des Essens wurde unbemerkt ein Teil der Suppe aus den Tellern gepumpt.
Das Ergebnis war erst einmal wenig überraschend: Das spätere Hungergefühl der Teilnehmer hing davon ab, wie viel sie tatsächlich gegessen hatten. Wurden sie allerdings nach mehreren Stunden noch einmal befragt, gaben die Probanden mit den vermeintlich größeren Portionen an, satter zu sein - obwohl sie nicht mehr gegessen hatten.
Die Forscher folgern, dass die Erinnerung bei unserem Hungergefühl eine wichtige Rolle spielt. Diesen Effekt könne man für eine bessere Ernährung nutzen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)