6. Dezember 2012

Neuauflage von "Pardon": Nach Ansicht von Kritikern "altbacken-muffig" und ohne Witz

Angekündigt war "intelligenter Witz".

"Altbacken-muffig" ist es geworden, zumindest zum Teil. So urteilt die "Süddeutsche Zeitung" über die heute erschienene Neuauflage der Satirezeitschrift "Pardon". Die Kritik der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" fällt noch vernichtender aus. Dort heißt es, eine Neuauflage ohne Beiträge wie einst von Robert Gernhardt oder F.K. Waechter sei ungefähr so überzeugend wie das Vorhaben, historische Ausgaben von "Emma" zu publizieren und alles von Alice Schwarzer wegzulassen. Und der Berliner "Tagesspiegel" stellt die Frage, ob die Autoren eigentlich "Witzverbot" gehabt hätten.

Die Satirezeitschrift "Pardon" wurde 1962 in Frankfurt am Main gegründet und 20 Jahre später zum ersten Mal eingestellt, 2007 dann nach einem Neuanlauf zum zweiten Mal. Heute kam ein einmaliges Jubiläumsheft auf den Markt.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)