6. Dezember 2012
In Frankreich dürfte man beunruhigt sein.
Wie die BBC berichtet, ergab eine Studie bei französischen Männern, dass die Zahl ihrer Spermien zwischen 1989 und 2005 kontinuierlich abnahm - und zwar um ein Drittel.
Den Forschern zufolge reicht die jetzt ermittelte durchschnittliche Spermien-Anzahl aber noch gut zur Fortpflanzung aus. Die Analyse stützt den Wissenschaftlern zufolge allerdings bisherige Forschungsergebnisse, wonach rund 20 Prozent der jungen Männer so wenig Samenzellen produzieren, dass ihre Zeugungsfähigkeit beeinträchtigt ist.
Die Forscher gehen davon aus, dass die Entwicklung mit den heutigen Lebensbedingungen, wie Ernährung und chemische Einflüsse zu tun hat. Für die Studie wurden die Spermien von mehr als 26.000 Männern über mehrere Jahre hinweg untersucht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)