7. Dezember 2012
Die Wünsche an den europäischen Journalismus sind ambitioniert.
Das könnte man zumindest nach einer Tagung meinen, über die der Deutschlandfunk berichtet. Thema: Europaberichterstattung in Zeiten der Krise. Der Wiener Kommunikationswissenschaftler Wolfgang Langenbucher fordert zum Beispiel mehr Reportagen. Die Europäer würden sich dadurch besser verstehen lernen, weil die Reportage Gefühle vermittele.
Der langjährige Chefredakteur der "Süddeutschen Zeitung", Werner Kilz, hält diese Forderung für längst erfüllt. Fast in jeder europäischen Hauptstadt gebe es Reporter, die genau diese Arbeit machten. Aber eine kontinuierliche Berichterstattung über die Probleme Europas sei trocken, das müsse man den Leuten schon zumuten.
Zum Beitrag des Deutschlandfunks geht es hier
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)