7. Dezember 2012
Passend zu unserem Tagesthema "Asbest" schlagen wir den Begriff nun mal im Lexikon nach.
Asbest ist eigentlich eine Sammelbezeichnung für verschiedene faserartige Minerale mit erstaunlichen Eigenschaften. Sie sind nicht nur unbrennbar und unempfindlich gegen Säuren. Sie lassen sich auch gut zu Geweben verarbeiten und haben ein hohes thermisches Isoliervermögen. Der Schmelzpunkt liegt bei bis zu 2000 Grad Celsius. Asbestgewebe gab es schon im dritten Jahrhundert vor Christus in Form von feuerfester Tischdecken. Es wird heute vor allem im Brandschutz und als Wärmedämmung verwendet. Die Verarbeitung erzeugt Asbeststaub, der sich in den Lungen ablagern und Krebs auslösen kann. Die Produktion und Verarbeitung ist daher in Deutschland seit 1993 verboten. In den Entwicklungs- und Schwellenländern wird es allerdings immer mehr eingesetzt, da es wesentlich billiger ist als vergleichbare Baustoffe.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)