7. Dezember 2012
Blechen für Blechkisten.
Autofahren ist für die Gesellschaft wesentlich teurer als bislang angenommen. Durch Lärm, Umweltverschmutzung oder Unfälle verursacht jedes in der EU angemeldete Auto jährlich Kosten von durchschnittlich 1.600 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Technischen Universität Dresden. Zwar bezahlten die Autofahrer ihren Wagen und die laufenden Kosten. Doch letztendlich müssten alle Steuerzahler Geld dazugeben. Laut der Studie gibt es in den EU-Staaten etwa 230 Millionen Autos. Dadurch summierten sich die Extra-Kosten für die Gesellschaft auf circa 370 Milliarden Euro.
Die Wissenschaftler fordern: Auch die Autofahrer sollten sich diese zusätzlichen Kosten bewusst machen. Damit könne ein Anreiz geschaffen werden, sich bei der Wahl der Verkehrsmittel "vernünftig" zu entscheiden und weniger mit dem Auto zu fahren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)