7. Dezember 2012
Diesem Fisch kann man direkt ins Gehirn schauen.
Münchner Wissenschaftler haben einen Zebrafisch gezüchtet, der in seiner Jugend transparent ist. Im "MitoFish" lassen sich einzelne Nervenzellen mit leuchtenden Eiweißen markieren und direkt im lebenden Tier beobachten. Die Forscher wollen damit verfolgen, wie im Körper Mitochondrien transportiert werden - das sind die "Kraftwerke" der Zelle. Bei Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson und Multipler Sklerose ist dieser Transport beeinträchtigt. Das könnte dabei helfen, zu verstehen, wie sich diese neurologischen Krankheiten entwickeln.
Der Zebrafisch ist ein Modellorganismus für die Wissenschaft - das heißt, er ist gut bekannt und lässt sich gut züchten.
Die Wissenschaftler berichten über ihre Entwicklung im Fachjournal "Journal of Neuroscience". Hier gibt es ein Foto zu sehen
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)