7. Dezember 2012
Im Hochgebirge fällt jede Anstrengung doppelt schwer.
Grund ist, dass die Luft dort weniger Sauerstoff enthält. Forscher der McMaster Universität im kanadischen Ontario haben nun nach eigenen Angaben erstmals beweisen können, dass Hochgebirgstiere ihren Energiestoffwechsel an diesen Mangel anpassen.
Sie unterzogen vier verschiedene Mausarten in Peru einem Fitness- und Ausdauertest. Zwei der Mausarten waren im Flachland beheimatet, die beiden anderen in den Anden.
Das Ergebnis: Hochgebirgsmäuse erzeugen ihre Energie, indem sie vor allem Kohlehydrate verbrennen. So nutzen sie den spärlich vorhandenen Sauerstoff besser. Denn mit der gleichen Menge Sauerstoff Fett zu verbrennen, bringt nach Angaben der Forscher 15 Prozent weniger Energie.
Vermutet habe man diesen Zusammenhang schon seit 30 Jahren, nun aber erstmals belegt.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)