7. Dezember 2012

AOK: Viele Operationen finden nur des Geldes wegen statt

Unters Messer, weil das Krankenhaus daran verdient.

Nach Einschätzung des AOK-Bundesverbandes waren im vergangenen Jahr zahlreiche Operationen an deutschen Kliniken unnötig und wurden nur zur Verbesserung der Einnahmen durchgeführt. So lautet das Fazit des diesjährigen Krankenhausreports der Allgemeinen Ortskrankenkassen.

Demnach ist die Zahl der operativen Eingriffe in Deutschland im vergangenen Jahr mit 18,3 Millionen auf einen neuen Höchststand gestiegen. Fünf Jahre zuvor seien es noch neun Prozent weniger gewesen. Besonders hoch waren die Zuwächse den Angaben zufolge in Bereichen, in denen die Eingriffe Gewinn versprachen - zum Beispiel an der Wirbelsäule. Nur ein Drittel des Anstiegs lasse sich dadurch erklären, dass die Gesellschaft älter werde.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)