8. Dezember 2012

EU lässt religiöse Diskriminierung untersuchen

Die EU hat in einer Studie die Situation von religiösen Minderheiten untersuchen lassen.

Erste Ergebnisse sind schon öffentlich geworden. Demnach werden Angehörige dieser Minderheiten in Europa zunehmend benachteiligt. Besonders Mitglieder islamischer Glaubensrichtungen werden der Studie zufolge diskriminiert - sowohl bei Jobs als auch in anderen öffentlichen Bereichen. Die Autoren schreiben an die Europäische Kommission gerichtet, das behindere die Integration und könne letztendlich die Wirtschaft beeinträchtigen. Wenn Betroffene nicht Staatsbürgerschaft, Arbeit und religiöse Identität verbinden könnten, verliere man ihr Potenzial. Zur Verbesserung müsse die EU unter anderem ihre Vorgaben gegen Diskriminierung am Arbeitsplatz überarbeiten.

Die Studie läuft seit drei Jahren und soll offiziell in den kommenden Monaten beendet werden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)