10. Dezember 2012
In kaum einem Land ist die Internet-Zensur strenger als im Iran.
Seiten wie Youtube, Facebook und Twitter werden zum Beispiel immer wieder gesperrt. Jetzt haben die iranischen Behörden ihr eigenes Video-Portal gestartet. Auf "Mehr" sollen Nutzer Filme von religiösen Feiern hochladen. Außerdem sind Kurzfilme des staatlichen Fernsehsenders "IRIB" zu sehen. Die Regierung in Teheran will erreichen, dass die Menschen weltweit die iranische Kultur kennenlernen.
Im September hatten die Behörden im Iran angekündigt, dass sie ein staatseigenes Internet-System einführen wollen. Es soll von ausländischen Servern und Rechercheseiten getrennt werden - offiziell, um die Sicherheit im Netz zu verbessern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)