10. Dezember 2012
So ein Waschbär kann ja ganz niedlich sein.
Dass er aber immer häufiger in Häuser eindringt, finden deren Besitzer nicht so putzig. Und auch das Bundesamt für Naturschutz, BfN, empfindet den Waschbären, der ursprünglich in Deutschland gar nicht heimisch war, inzwischen als Problem. BfN-Präsidentin Beate Jessel sagte der Deutschen Presse-Agentur, in Brandenburg gefährde er den Bestand der Sumpfschildkröten.
Insgesamt wurden laut Jessel in den vergangenen 500 Jahren rund 800 Tier- und Pflanzenarten nach Deutschland eingeschleppt oder vom Menschen ausgesetzt. Davon stellten aber nur 44 ein wirkliches Problem dar. Das amerikanische Heusenkraut etwa verstopfe den Wasserabfluss von Gräben. Und im Rhein würden heimische Fischarten von der Schwarzmundgrundel verdrängt. Sie kam aus dem kaukasischen Raum zu uns.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)