10. Dezember 2012
Kiefernprachtkäfer sind mit einem besonderen Sensor ausgestattet: Sie orten Waldbrände aus sehr großer Entfernung, da ihre Larven das frisch verbrannte Holz als Nahrung brauchen.
Wie deutsche Forscher herausfanden, könnte der biologische Sensor der Käfer sogar empfindlicher sein als derzeit auf dem Markt erhältliche Infrarot-Sensoren. Basis ihrer Berechnungen war nach Angaben der Forscher ein Brand in Kalifornien vor knapp 90 Jahren. Das Feuer lockte damals Tiere aus bis zu 130 Kilometern Entfernung an. Anhand von Simulationen dieser Situation berechneten die Forscher die mögliche Empfindlichkeit des Käfer-Sensors.
Die Wissenschaftler arbeiten schon länger daran, den Sensor der Käfer nachzubauen, um Waldbrand-Frühwarnsysteme zu verbessern.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)