10. Dezember 2012
In der Türkei wird es zum ersten Mal seit Gründung der Republik einen Kirchenneubau geben.
Aber schon streiten sich verschiedene christliche Gemeinden: die Aramäer und die Katholiken. Laut der türkischen Tageszeitung "Star" hat die Stadt Istanbul der Aramäischen Gemeinde ein stadteigenes Grundstück überlassen. Um den Kirchenneubau hatte sich die Gemeinde bereits seit drei Jahren bemüht. Nun hat sich aber die Katholische Kirche eingeschaltet. Einem Sprecher zufolge gehört das umstrittene Grundstück eigentlich der katholischen Gemeinde. Bereits vor fast 150 Jahren sei es der Kirche geschenkt worden. Bevor aber über den Sakralbau einer anderen Gemeinde gesprochen werden könne, müsse erst die Katholische Kirche das Land zurückerhalten. Zur Not wolle man auch vor Gericht ziehen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)