10. Dezember 2012

Hirnstrommessung soll Wachpersonal unterstützen

Auch das Unterbewusstsein des Menschen passt auf.

Diesen Umstand will die US-Militärforschungsbehörde DARPA nutzen, um die Leistung des Wachpersonals in Firmen oder auf Militärbasen zu verbessern. Ein Wächter bekommt dabei die Bilder einer Weitwinkelkamera auf einem Bildschirm vorgesetzt. Gleichzeitig trägt er ein Messgerät, das die elektrische Aktivität seines Gehirns überwacht. Das Gerät schlägt auch dann Alarm, wenn das Gehirn Szenenveränderungen im Unterbewusstsein wahrnimmt. In ersten Versuchen wurden Testpersonen Bilder unterschiedlicher Militäranlagen gezeigt, auf denen sich Menschen oder Fahrzeuge näherten. Die Personen schnitten im Zusammenspiel mit der Technik besonders gut ab: Sie erkannten 91 Prozent aller potentiellen Gefahrensituationen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)