10. Dezember 2012
"Opel hatte keine andere Wahl." Zu dieser Einschätzung kommen Auto-Experten im Zusammenhang mit dem heute verkündeten Aus für die Auto-Produktion im Bochumer Opel-Werk.
Ferdinand Dudenhöffer von der Universität Duisburg-Essen begründet den Schritt mit Überkapazitäten in Europa, wo zuletzt weniger Autos verkauft wurden. Weitere Werksschließungen in Deutschland erwartet er nicht.
Der Leiter des Nürtinger Instituts für Automobilwirtschaft, Willi Diez, beziffert die Auslastung der Opel-Werke auf gerade einmal 70 Prozent. Das Ende für Bochum sei absehbar gewesen. Diez spricht von einer Art Abzählreim. Der Firmensitz Rüsselsheim sei gerade erst modernisiert worden, auch Eisenach sei ein modernes Werk. Da bleibe nur noch Bochum.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)