10. Dezember 2012
Es sind nicht immer europäische Firmen, die sich Standorte in Asien zulegen. Es geht auch umgekehrt.
Der chinesische Technologiekonzern Huawei plant in Finnland den Bau eines neuen Forschungszentrums. 70 Millionen Euro will das Unternehmen dafür investieren. In dem Zentrum in Helsinki sollen zunächst 30 Angestellte Software für Smartphones und Tablet-Computer entwickeln. Innerhalb von fünf Jahren soll sich die Zahl der Beschäftigten verdreifachen.
Das offene und innovative Umfeld in Finnland mache den Standort so attraktiv, begründet das Unternehmen seinen Schritt. Profitieren wird Huawei vermutlich auch von der Krise beim finnischen Handy-Hersteller Nokia. Der will bis Ende nächsten Jahres 10.000 Stellen abbauen. Es dürfte daher leicht für den Huawei-Konzern sein, finnische Fachkräfte anzuwerben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)