11. Dezember 2012
Der Einschlag dieses Asteroiden war viel gravierender, als bislang gedacht.
Die Rede ist von einem Gesteinsbrocken, der am Ende der Kreidezeit auf der mexikanischen Yucatán-Halbinsel niederging. Dabei wirbelte er so viel Staub auf, dass über Jahre kaum Sonne auf die Erde schien und es zu einem Massensterben kam.
Der gängigen Theorie zufolge starben deswegen vor allem Dinosaurier. Wie Forscher jetzt in den "Proceedings" der US-Akademie der Wissenschaften berichten, wurden dabei auch viele Schlangen- und Exenarten ausgelöscht. Bei der Analyse von Fossilien stellten die Paläontologen fest: Rund 83 Prozent aller Reptilienarten müssen damals schlagartig verschwunden sein.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)