11. Dezember 2012

Studie: Internet kann fatalistische Sicht auf Krebserkrankung verringern

Patienten, die im Internet zu viel über Krankheiten recherchieren, sind für viele Ärzte ein Horror.

Grundsätzlich kann es aber helfen, sich im Netz zu informieren. Zu diesem Ergebnis sind zumindest US-amerikanische Wissenschaftler gekommen. Im "Journal of Communication" schreiben sie, wer das Internet nutze, sehe Krebserkrankungen nicht grundsätzlich als etwas Schicksalhaftes, was nicht mehr zu ändern sei. Menschen, die sich Online darüber informierten, würden weniger Schwarz sehen, weil sie mehr darüber wüssten.

Für die Studie wurden knapp 2.500 Personen zwischen 40 und 70 Jahren über einen längeren Zeitraum befragt.

Was für das Internet gilt, muss aber längst nicht für alle Medien gelten. Vorhergehende Studien ergaben: Besonders das Fernsehen erhöht bei vielen die Vorstellung, dass eine Krebserkrankung etwas Schicksalhaftes ist. Die Wissenschaftler vermuten hier, dass den Zuschauern zu wenig zusätzliche Informationen geliefert wurden.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)