11. Dezember 2012
"Wenn wir nicht wüssten, wie es riechen soll, würden wir es auch nicht riechen."
Das sagt der Geruchsforscher Hanns Hatt über Duftkerzen. Die "Frankfurter Rundschau" berichtet über den Trend zu immer skurriler werdenen Düften, wie etwa "schneebeckte Tanne" oder "dunkle Zigarre, eingetaucht in ein Glas mit Honig". Geruchsforscher Hatt meint, Dinge wie Schnee könne man geruchlich gar nicht nachbilden. Zum einen gebe es dafür keine natürlichen Aromen, außerdem rieche Schnee nicht für jeden gleich. Hatt warnt vor Kerzen, die sehr intensiv riechen: die reizten die Schmerznerven und führten zu Übelkeit und Kopfweh. Besser seien natürliche ätherische Duftöle.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)