11. Dezember 2012
Hier soll keiner mehr zum Spaß Tiere töten.
Costa Rica hat als erstes lateinamerikanisches Land das Jagen zu sportlichen Zwecken verboten. Seit gestern müssen Personen, die bei der Jagd erwischt werden, mit hohen Strafen rechnen: Ihnen drohen bis zu vier Monate Haft und Geldbußen von bis zu 3.000 US-Dollar.
Die Reform des Wildschutz-Gesetzes hatte das Parlament bereits im Oktober einstimmig verabschiedet. Darin vorgesehen sind auch Strafen für Menschen, die wildlebende Tiere wie Pumas oder Meeresschildkröten als Haustiere halten.
Costa Rica hat 4,5 Millionen Einwohner und eine sehr artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Deshalb kommen auch ausländische Touristen, die exotische Tiere jagen wollen. Nach Schätzungen von Umweltorganisationen zahlen sie für organisierte Touren bis zu 5.000 Euro.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)