11. Dezember 2012
Geliehen ist nicht geschenkt - das lernen schon kleine Kinder.
Diesen Grundsatz hat das "British Empire and Commonwealth Museum" im englischen Bristol offenbar nicht befolgt. Nach britischen Medienberichten soll das Museum einige Kunstwerke verkauft haben, bei denen es sich nur um Leihgaben handelte. Nach Recherchen der BBC sind knapp 150 Objekte verschwunden. Darunter ist auch das Ölgemälde eines Schiffes der East India Company. Es wurde 2008 im Auktionshaus Christie's für umgerechnet rund 75.000 Euro versteigert.
Den Berichten zufolge verhandeln Vertreter des Museums mit sechs Eigentümern von verschwundenen Objekten über eine Entschädigung. Die Polizei untersucht den Vorfall. Das Museum ist zur Zeit geschlossen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)