11. Dezember 2012
Wir denken nicht nur mit dem Gehirn, sondern auch mit Armen und Beinen.
Psychologen und Neurowissenschaftler kommen zu dem Schluss, dass Bewegungen das Denken maßgeblich beeinflussen. Im Magazin "Gehirn und Geist" beschäftigen sich eine Biologin und eine Psycholinguistin mit dem Phänomen. Die Biologin fasst die bisherige Forschung zusammen, etwa dazu, wie sehr es Kindern im Mathematikunterricht hilft, die Zahlen an den Fingern abzuzählen. Verknüpfe man Lernen mit den richtigen Bewegungen, sei das Ergebnis effektiver. Die Psycholinguistin überträgt das Ganze aufs Sprachenlernen. Vokabeln prägen sich ihr zufolge besser ein, wenn sie mit einer sinnvollen Geste verknüpft werden.
Die Erklärung der Wissenschaftlerinnen: Bewegt man sich beim kognitiven Lernen, werden mehr Hirnregionen aktiv und das spätere Erinnern fällt wesentlich leichter.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)