11. Dezember 2012

Gefühl der Einsamkeit fördert Demenz-Risiko

Dem Vergessen auf der Spur...

Wer sich einsam fühlt, hat ein erhöhtes Risiko, später im Leben an Alzheimer zu erkranken. Darauf weist eine niederländische Studie im "Journal of Neurology, Neurosurgery and Psychiatry" hin. In einem großangelegten Projekt begleiteten die Wissenschaftler mehr als 2000 ältere, anfangs gesunde Menschen über drei Jahre. Sie fragten die Teilnehmer nach ihren Lebensumständen und untersuchten sie am Ende der Studienphase auf Anzeichen für eine Alzheimer-Erkrankung. Ergebnis: Fühlten sich die Menschen einsam, hatten sie eine 64 Prozent erhöhte Wahrscheinlichkeit, dement zu werden.

Interessanterweise hatte es keinen Einfluss, ob die Personen tatsächlich allein und sozial isoliert lebten oder nicht. Die Wissenschaftler betonen, anscheinend sei nur das subjektive Empfinden entscheidend.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)