11. Dezember 2012

Princeton-Professorin kritisiert Lebensstil der Hipster

Für viele Hipster ist Christy Wampole wahrscheinlich längst zur Hassfigur geworden.

Denn die Princeton-Professorin kritisierte kürzlich in der "New York Times" den ironischen Lebensstil der Hipster. Das Ganze trug die Überschrift "How to Live Without Irony". In der Deutschlandfunk-Sendung "Corso" erklärte Wampole ihren Ansatz noch einmal. Sie sagte, sie sei nicht generell gegen Ironie, sondern nur gegen einen Lebensstil, der alles ins Übertriebene und Lächerliche ziehe. Wer bewusst alberne Kleidung trage oder hässliche große Brillen, der halte sich damit jede Kritik vom Leib. Die Antwort laute dann einfach immer: "Verstehst Du das nicht? Das ist ironisch gemeint." Wampole findet das kindlich. Dort wo Ironie wirklich wichtig sei, etwa in der politischen Kritik, dort wirke sie dann nicht mehr. Deshalb ruft die Professorin dazu auf zu prüfen, ob wir im täglichen Leben nicht viel zu sehr auf Ironie setzten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)