11. Dezember 2012
Aus bestem amerikanischen Stahl soll der Spionage-Tunnel gewesen sein. Bis heute hat er kaum Rostflecken.
In einem Wald bei Pasewalk in Mecklenburg-Vorpommern haben Arbeiter damit begonnen, zwei Stahlröhren zu bergen, die zu einem geheimen Tunnel aus dem Kalten Krieg gehörten. Der Tunnel führte ursprünglich von West- nach Ost-Berlin und soll laut Historikern von den Alliierten für Abhörmaßnahmen genutzt worden sein. 1956 wurde der Tunnel enttarnt und abgebaut.
Wie die Teile nach Pasewalk gelangt sind, ist bislang nicht vollständig geklärt. Die Röhren waren dort im vergangenen Sommer zufällig entdeckt worden. Jetzt werden die bis zu fünf Meter langen Stahlteile ausgegraben, um in Berlin im Alliiertenmuseum ausgestellt zu werden.
Mehr zum Spionagetunnel gibt's hier beim Tagesspiegel.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)