12. Dezember 2012
Ein riesiger Asteroid, ein supertödliches Virus oder ein Atomkrieg - die Menschheit hat sich schon viele Apokalypsen ausgedacht.
David Morrison von der NASA hält solche Szenarien für absurd. Der Nachrichtenagentur AFP sagte er, wie die Welt untergehe, stehe schon fest. In fünf Milliarden Jahren werde die Sonne zu einem Roten Riesen. Wir Menschen würden das aber nicht mehr erleben, denn schon vorher werde die immer größer werdende Hitze die Ozeane auf der Erde getrocknet und damit die Atmosphäre zerstört haben.
Der Einschlag eines großen Asteroiden ist laut Morrison dagegen unwahrscheinlich. Die NASA habe im All bislang nichts Bedrohliches entdeckt. Und auch eine weltweite Virusepidemie kann die Menschheit offenbar nicht ausrotten. Nach Schätzungen des französischen Instituts Pasteur wäre ein Prozent der Bevölkerung dagegen wohl immun.
Am 21. Dezember endet ein Zyklus des Maya-Kalenders. Auf der ganzen Welt diskutieren Menschen darüber, ob dann die Welt untergeht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)