13. Dezember 2012
E-Books könnten in vielen Ländern Europas billiger werden - außer in Deutschland.
Die EU-Kommission hat durchgesetzt, dass Apple und vier große Verlage ihre Preise für digitale Bücher lockern. Die Firmen hatten vereinbart, dass die Verlage die Preise festsetzen und es die E-Books nirgendwo günstiger als bei Apple gibt. Dagegen hatte sich der Online-Händler Amazon gewehrt, weil er die Chance haben wollte, die Bücher billiger anzubieten als Apple. Das kann er jetzt befristet tun. Für Deutschland gilt das nicht, weil die Bücher hier zu Festpreisen verkauft werden müssen.
Apple hatte mit den Verlagen Simon & Schuster, HarperCollins, Hachette Livre und Penguin einen E-Book-Verkauf über seinen Internet-Shop iTunes zum Festpreis vereinbart. Apple erhält davon 30 Prozent. Der Anteil von E-Books am gesamten Büchermarkt ist in den meisten Ländern gering, in den USA liegt er dagegen bei rund 30 Prozent, in Großbritannien bei 20 Prozent.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)