13. Dezember 2012

Studie: Ostdeutsche in Medien immer noch schlechter angesehen

So ganz gehören die Ossis immer noch nicht dazu.

Dieses Bild zeichnen angeblich viele Medien. Laut einer Studie der Universität Leipzig, ist das Bild der Ostdeutschen in überregionalen Zeitungen meist negativ geprägt. Die britische Politikprofessorin Rebecca Pates will herausgefunden haben, dass Ostdeutsche häufig mit "normalen Deutschen" verglichen und damit als Nicht-Deutsche angesehen werden.

In der Studie heißt es, der "Ossi" werde beschrieben als nicht zeitgemäß, häufig von strukturellen Problemen betroffen und als seinen westdeutschen Landsleuten in nahezu allen Bereichen unterlegen. Positiv werde hervorgehoben, dass der Ostdeutsche ein Mensch sei, der Umbrüche gut verkraftet.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)