14. Dezember 2012

Hund kann gefährlichen Krankenhauskeim erschnüffeln

Feuchte Hundenasen könnten in Krankenhäusern lebensrettend sein.

Denn Hunde könnten künftig beim Aufspüren von gefährlichen Krankenhauskeimen helfen. Darüber berichten niederländische Forscher im "British Medical Journal". Sie hatten den Beagle namens "Cliff" darauf abgerichtet, Infektionen mit dem Bakterium Clostridium difficile aufzuspüren. Dabei ließen die Wissenschaftler den Hund unter anderem die Atemluft der Patienten erschnüffeln. Bei 300 Patiententest kam er auf eine Trefferquote von über 90 Prozent. Nach Angaben der Forscher ist der Hund schneller als Labortests.

Clostridium difficile kann vor allem bei älteren Patienten nach einer Antibiotika-Behandlung zu einer gefährlichen Darminfektion führen. Wegen der hohen Ansteckungsgefahr ist es in Krankenhäusern gefürchtet.

Schon seit längerem ist bekannt, dass Hunde auch Krebs-Erkrankungen riechen können.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)