14. Dezember 2012

Glasklar: Das sind "Antibiotika"

Passend zum heutigen Tagesthema "Pille" werfen wir im Lexikon einen Blick auf "Antibiotika".

Antibiotika sind im ursprünglichen Sinne natürlich gebildete Stoffwechselprodukte von Mikroorganismen wie Pilzen oder Bakterien. Sie hemmen schon in geringer Konzentration das Wachstum von anderen Mikroorganismen oder töten diese ab. Antibiotika werden vielfach als Arzneistoffe in der Behandlung von Infektionskrankheiten verwendet.

Die Bezeichnung Antibiotikum leitet sich von Antibiose ab. Das ist ein Zustand, wenn ein Lebewesen im völligen Gegensatz zu einem anderen steht.

Als erster natürlich vorkommender antimikrobieller Wirkstoff gilt Penicillin. Es wurde 1928 durch den schottischen Wissenschaftler Alexander Fleming entdeckt und 1942 zum ersten Mal eingesetzt. Mit dem Penicillin begann der eigentliche Siegeszug der Antibiotika in der Medizin. Das moderne Verständnis der Bedeutung bakterieller Krankheitserreger wurde dadurch maßgeblich beeinflusst und revolutioniert.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)