14. Dezember 2012
So mancher Baum im Amazonasgebiet blickt trotz Klimawandel wohl gelassen in die Zukunft.
Denn Forscher haben herausgefunden, dass einige Arten über 8 Millionen Jahre alt sind - und damit bereits andere Phasen von Erderwärmung überstanden haben. Direkte Folgen des Klimawandels wie extreme Dürren und Waldbrände seien demnach für die Bäume nicht zwingend bedrohlich. Die Politik solle sich deshalb darauf konzentrieren, die Abholzung des Regenwalds für Landwirtschaft und Bergbau zu verhindern.
Die Studie ist im Fachmagazin "Ecology and Evolution" erschienen und widerspricht früheren Forschungen. Darin waren Wissenschaftler zu dem Schluss gekommen, dass schon etwas höhere Temperaturen zum Aussterben der Baumarten führen würden.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)