14. Dezember 2012
Für Olympische Spiele zu trainieren lohnt sich - nicht nur wegen Ruhm und Medaillen.
Das meldet das medizinische Fachjournal BMJ. In einer Studie wurden die Lebensdaten von rund 15.000 Olympioniken verglichen, die alle zwischen 1896 und 2010 Medaillen gewonnen hatten. Sie lebten im Durchschnitt 2,8 Jahre länger als die Bevölkerung in acht von neun untersuchten Vergleichsstaaten. In einer zweiten Studie untersuchten die Forscher, ob sich die Art des ausgeübten Sports auf die Lebensdauer auswirkt. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass Ausdauersportarten wie Radfahren dabei nicht zu einer wesentlich längeren Lebensdauer führten als zum Beispiel Golf oder Cricket. Olympioniken, die in ihrem Sport jedoch viel Körperkontakt und damit einem hohen Verletzungsrisiko ausgesetzt waren, wie etwa beim Eishockey oder beim Rugby, hatten ein leicht erhöhtes Sterberisiko.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)