14. Dezember 2012

Wahlchancen: Frauen mit tiefen Stimmen werden lieber gewählt

Je tiefer die Stimme, desto besser die Wahlchancen.

Amerikanische Forscher sind sich sicher, dass Politikerinnen mit möglichst männlichen Stimmen beim Wahlvolk besser ankommen. In der Fachzeitschrift Plos One beschreiben sie ihre Versuchsreihe. Dafür wurden männlichen und weiblichen Studenten verschiedene Stimmen von angeblichen Kandidaten vorgespielt. In fiktiven Abstimmungen sollten die Tester wählen. Dabei holten die tiefen Tonlagen 70 Prozent der Stimmen.

Bestes Beispiel für diese Erkenntnis in der realen Welt der Politik ist die ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher, die einen Stimmtrainer engagierte, um ihre Tonlage weiter zu senken.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)