14. Dezember 2012

NASA lässt Sonden kontrolliert abstürzen

Es werde ihr sehr schwer fallen, sich zu verabschieden. So klingt es, wenn die leitende Forscherin einer NASA-Mission, Maria Zuber, ihre Weltraumsonden abstürzen lassen muss.

Ebb und Flow heißen die Zwillingssonden und sie kreisen seit Anfang des Jahres um den Mond, um neue Erkenntnisse über dessen innere und äußere Struktur zu sammeln. Nun ist der Treibstoff der waschmaschinengroßen Sonden fast leer und ihre Arbeit getan. Die NASA wird sie, wie geplant, auf den Mond abstürzen lassen. Vorher sollen sie aber noch einmal richtig Gas geben: Der Treibstoff muss raus aus dem Tank und nebenbei können die Forscher auch noch ein paar Ergebnisse über effektiveren Treibstoffverbrauch sammeln. Am Montag schlägt dann das letzte Weltraumsondenstündchen. Wissenschaftlerin Maria Zuber klingt dabei ganz wehmütig: Mit Hilfe der kleinen Roboter-Zwillinge sei die Wissenschaft enorm vorangekommen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)