14. Dezember 2012

Friede, Freude, Lebkuchen: Laut GfK ist ein Viertel der Deutschen genervt vom Harmonie-Druck an Weihnachten

Umfragen zum Fest der Liebe gehören inzwischen dazu wie Lebkuchen und rote Kerzen.

Die GfK Markforschung Nürnberg beschäftigt sich zum Advent mit der gefühlten Wahrheit, dass die Weihnachsttreffen der Familie grundsätzlich und regelmäßig in immensen Streit ausarten - und zwar gerade weil sich alle so sehr nach Frieden und Harmonie sehnen.

Und tatsächlich, der repräsentativen Befragung zufolge nervt es fast jeden vierten Deutschen, dass an Weihnachten plötzlich auf Harmonie und Familie gemacht werden soll. Bei 13 Prozent gebe es schon im Vorfeld Stress bei der Frage, wo und mit wem überhaupt die Feier stattfindet. 12 Prozent sagen, dass Konflikte aufbrechen, eben weil man sich im Rest des Jahres kaum sieht.

Da bleibt dem durchschnittlichen Harmoniesüchtigen nur zu bemerken, dass sich diese Zahlen ja auch anders herum betrachten lassen: Wenn ein Viertel genervt ist, hat die große Mehrheit der Befragten mit dem Thema offenbar kein Problem.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)