14. Dezember 2012

Betrieb der "Frankfurter Rundschau" ist bis Ende Januar gesichert

Das Ende ist aufgeschoben.

Der Geschäftsbetrieb bei der "Frankfurter Rundschau" wird bis Ende Januar 2013 fortgeführt. Darauf haben sich die Gesellschafter der Zeitung mit der Geschäftsführung und dem vorläufigen Insolvenzverwalter Frank Schmitt geeinigt. Bislang galt nur der Betrieb bis zum Jahresende als gesichert. Durch die erzielte Einigung haben sich die Chancen für die Rettung des Unternehmens erhöht, zitiert das Hamburger Abendblatt den Insolvenzverwalter. Die gewonnene Zeit soll genutzt werden, um den Verkauf der Zeitung voranzutreiben. Interessenten sind der Süddeutsche Verlag sowie die Frankfurter Societäts-Medien.

Derweil haben die Beschäftigten der "FR" angekündigt, am Montag vor der Konzernzentrale der Mediengruppe M. DuMont Schauberg in Köln zu demonstrieren. Sie fordern Unterstützung im Kampf um die Arbeitsplätze in Verlag und Druckerei. Außerdem sollen Mitarbeiter, die im Lauf der Insolvenz ihren Arbeitsplatz verlieren, eine faire Abfindung erhalten.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)