14. Dezember 2012
Leiharbeit, Minijobs, Teilzeitbeschäftigung -
die Zahl der sogenannten "atypischen" Arbeitsverhältnisse in Deutschland hat zugenommen. Darauf verweist eine Studie der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung. Im Jahr 1990 waren demnach etwa 20 Prozent der Arbeitnehmer befristet oder geringfügig beschäftigt. 2010 waren es bereits knapp 40 Prozent. Die entsprechenden Jobs lägen überwiegend im Dienstleistungsbereich und würden vor allem von Frauen ausgeübt.
Die Studienautoren weisen darauf hin, dass jeder dritte Minijob neben dem Hauptberuf durchgeführt werde - vermutlich, um das Einkommen zu stabilisieren. Von befristeten Arbeitsverträgen seien vor allem junge Arbeitnehmer betroffen. Die Beschäftigungsform werde immer häufiger zu einem typischen Start ins Berufsleben.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)