16. Dezember 2012
Das Gesundheitsministerium Sri Lankas sorgt sich um die Ernährung der buddhistischen Mönche des Landes.
Dazu hat es Richtlinien für gesunde Kost der Ordensbrüder veröffentlicht. Darin heißt es, die durchschnittliche Zuckermenge auf deren Speiseplan solle von zwölf Teelöffeln pro Tag auf acht reduziert werden. Auch äßen die Mönche zuviel Salz.
Grund für den Schritt ist die weite Verbreitung von Diabetes und anderen ernährungsbedingten Krankheiten unter den Mönchen. Ministeriumsangaben zufolge ist die Hälfte der rund 40.000 Mönche in Sri Lanka gefährdet, an Diabetes zu erkranken. In der Gesamtbevölkerung liege die Rate nur bei zehn Prozent. Bürger spenden häufig süßes oder reichhaltiges Essen an Klöster, um sich ein gutes Karma zu sichern. Künftig sollen sich die Spenden an den Richtlinien orientieren.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)