17. Dezember 2012
Ihre eigenen Arme konnte sie Jahre lang nicht bewegen; jetzt kann eine gelähmte Frau aus den USA aber einen Roboterarm steuern: mit ihren Gedanken.
Forscher der Universität Pittsburgh pflanzten ihr zwei Mikro-Elektroden in das motorische Zentrum ihres Gehirns ein. Damit konnte die 52-Jährige den Roboterarm schon nach zwei Tagen frei im Raum bewegen. Nach drei Monaten Training war es der vom Hals abwärts Gelähmten auch möglich, mit den künstlichen Fingern des Arms zu greifen. Nebenwirkungen gebe es keine, heißt es im Medizinjournal "The Lancet". Die Übersetzung der Nervenimpulse orientiere sich mehr an der natürlichen Steuerung der Muskeln.
Die Wissenschaftler wollen jetzt Sensorimpulse von der künstlichen Hand zum Menschen zurückleiten.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)