17. Dezember 2012
Nicht ganz eine Woche ist es her, da beschloss die Deutsche Fußball Liga DFL ein neues Sicherheitskonzept für Stadien: mehr Sicherheitskräfte, stärkere Kontrollen, strenges Verbot von Pyrotechnik.
Für viele Fans geht das zu weit, vor allem für die Ultra-Fanbewegungen. Bei den Bundesliga-Spielen am Wochenende weigerten sich viele Ultras, ihre Mannschaft anzufeuern und machten Stimmung gegen die DFL. Die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" schreibt, dass das bei den anderen Fans im Stadion gar nicht gut ankam. Statt auf Solidarität seien die protestierenden Ultras in vielen Stadien auf eine ablehnende Haltung gestoßen. Auf Schalke hätten die Fans Sprüche wie "Ultras raus" gerufen, beim Spiel von VlL Wolfsburg gegen Eintracht Frankfurt pfiffen die übrigen Fans, als in der Wolfsburg-Fankurve gezündelt wurde. Die Klubchefs der Vereine begrüßten diese Haltung. Man lasse sich von einigen, radikalen Fans nicht die Stimmung kaputt machen - statt zu boykottieren, sollten sie lieber zu Hause bleiben. Fansprecher der Ultras bezeichneten diese Aussage als Schlag ins Gesicht.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)