17. Dezember 2012
Zu viel Timoschenko, Wikileaks und Tibet bringen nichts.
Der Autor und Strategieberater Christoph Giesa schreibt im Debatten-Magazin "The European", der Medienhype um gewissen Themen stumpfe die Menschen immer mehr ab. Rücke ein Thema in den Fokus der Öffentlichkeit, werde es kurz und heftig besprochen. Eine richtige Debatte, aus der dann Konsequenzen folgten, gebe es aber nicht. Und so ziehe eine Hysteriekarawane nach der anderen vorbei. Das, so Giesa, komme vielleicht einigen PR-Strategen und Politikern zugute, die negative Schlagzeilen einfach aussitzen könnten. Für die demokratische Kultur sei es aber Gift.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)