17. Dezember 2012
Kinderkriegen wird in Deutschland immer unattraktiver.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung des Bundesinstituts für Bevölkerungsforschung, aus der die "Süddeutsche Zeitung" heute zitiert. Im weltweiten Vergleich habe Deutschland den höchsten Anteil von Frauen, die kinderlos blieben. Als Grund nennt das Institut den gesellschaftlichen Erwartungsdruck und die schwierige Vereinbarkeit von Familie und Beruf.
Das kulturelle Leitbild von einer "guten Mutter", die zu Hause bei den Kindern zu bleiben habe, sei vor allem in den westlichen Bundesländern noch stark verbreitet. Berufstätige Frauen entschieden sich deshalb im Zweifel oft gegen das Kinderkriegen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)