17. Dezember 2012
Ein weiteres Mal schneidet Deutschland in einer Studie zur Geschlechtergerechtigkeit ziemlich mäßig ab:
Laut einer Untersuchung der OECD belegt Deutschland im Vergleich mit anderen Ländern hinterste Plätze, wenn es um die Geschlechtergleichstellung geht. So liegt das Lohngefälle zwischen Mann und Frau in Deutschland bei durchschnittlich 22 Prozent - das bedeutet den drittschlechtesten Platz unter den 34 Mitgliedstaaten.
Noch schlechter sieht es beim Rentengefälle aus: In der Bundesrepublik ist der Unterschied zwischen Frau und Mann größer als in allen anderen OECD-Ländern. Den letzten Platz belegt Deutschland auch beim Anteil weiblicher Spitzenmanager. Führend ist hier Norwegen, wo es eine Frauenquote gibt.
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammmenarbeit OECD ist ein internationeler Zusammenschluss von Staaten zur Förderung von Demokratie und Marktwirtschaft. Ihr gehören unter anderem auch die USA, Frankreich und Australien an.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)