17. Dezember 2012
Rosa für Mädchen, blau für Jungs:
Noch immer sind diese Stereotypen immer dort zu finden, wo auch Kinder sind. Das südafrikanische Online-Nachrichtenportal "News 24" beobachtet allerdings eine Bewegung, die langsam Erfolg zu haben scheint. In mehreren Ländern - von Frankreich über Großbritannien bis in die USA - mehren sich demnach Initiativen wie "Pinkstinks", die sich gegen das Schubladendenken und die entsprechende Behandlung von Mädchen und Jungen zur Wehr setzen. Ihre Wirkung lässt sich laut Bericht mittlerweile auch in den Regalen mancher Spielwarengeschäfte ablesen: Dort sind die Geschenke nach Themen geordnet statt nach Geschlecht, und Spielzeug-Küchen und -Puppenstuben sind nicht rosa, Werkzeugkisten und Feuerwehrausrüstung nicht mehr blau verpackt.
Die Autoren zitieren eine der "Pinkstinks"-Initiatorinnen. Diese sagt, Kinder probierten alles aus. Deshalb hänge ihre Prägung davon ab, welche Erlebnisse die Erwachsenen ihnen zuteil werden ließen.
Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)