18. Dezember 2012

Menüs britischer Fernsehköche machen dick und krank

Wie gesund ist das von britischen Fernsehköchen zubereitete Essen?

Offenbar nicht so gesund wie gemeinhin angenommen. Das "British Medical Journal" zitiert aus einer Studie der Universität Newcastle, wonach Menüs der Fernsehköche mehr Kalorien, Fette und Proteine enthalten als Fertiggerichte aus dem Supermarkt. Auch um den Zucker- und Salzgehalt sei es nicht gut bestellt.

Die Wissenschaftler nahmen 100 Rezepte von Fernsehköchen unter ihnen die Lupe, unter anderem von Jamie Oliver, der auch in Deutschland populär ist. Zugrunde gelegt wurden Maßstäbe der Weltgesundheitsorganisation.

Dabei kamen die Forscher zu dem Schluss, dass Fertiggerichte aus drei großen Supermarktketten zwar auch zu viele Kalorien, Fette und Proteine enthielten, trotzdem aber noch gesünder waren. Ihr Fazit: Am besten sei es, selbst zu kochen und auf die Zutaten zu achten.

Bis 2020 werden in Großbritannien und in den USA schätzungsweise 70 Prozent der Erwachsenen an Übergewicht leiden. Infolgedessen werden auch Diabetes, Herzerkrankungen und Krebsleiden zunehmen.

Quelle: DRadio Wissen Lizenz: Creative Commons Licence: Namensnennung, keine kommerzielle Nutzung, keine Bearbeitung (BY-NC-CD)